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Dortmunder Startup LoyalGo stellt innovative Ladesäule für E-Fahrzeuge vor - Elektromobilität mit Marketingpotenzial für Innenstädte und Stadtteilzentren

Wer in die Ankündigungen vieler Autohersteller schaut, stellt fest: Auch Marken die beim Thema Elektromobilität bisher zurückhaltend waren, geben jetzt richtig Gas - oder besser gesagt Strom. Fast alle renommierten Hersteller haben 2019 oder 2020 mindestens ein reines E-Auto oder einen Plug-in-Hybrid im Programm. Das ist allerdings nur die eine Seite der Elektro-Medaille. Damit sich die Stromer in der Praxis bewähren, muss eine weitere Bedingung erfüllt sein. Es muss genügend Ladeinfrastruktur vorhanden sein, um Millionen Elektrofahrzeuge rechtzeitig mit Energie zu versorgen, bevor den Batterien der Saft ausgeht. Dafür hat das Dortmunder Start-up LoyalGo eine geniale Idee. Das Team um Sebastian Schramm und Tarik Mian denkt dabei aber nicht nur an E-Mobilisten, sondern gleichzeitig auch an Handel, Gastronomie und attraktive Innenstädte.

Die Idee: „Wir haben das Beste aus einer Ladesäule und einer digitalen Litfaßsäule zu einem innovativen Produkt zusammengefügt“, erläutert Sebastian Schramm. Der 31-Jährige und sein Kommilitone Tarik Mian haben an der TU Dortmund Elektro- und Informationstechnik studiert und das Studium mit einem Master abgeschlossen. Elektromobilität war dabei eines ihrer Schwerpunktthemen. Da selbst an sogenannten Schnellladestationen eine Ladung je nach Auto und Akkugröße über eine Stunde dauern kann, macht es Sinn, diese Zeit sinnvoll zu überbrücken. So sind sie auf das LoyalGo-System gekommen.

Der Hintergrund: Während das Fahrzeug geladen wird, können sich die E-Mobilisten auf einem bis zu 46 Zoll großen Touch-Display über das Angebot von Geschäften und Gastronomie im fußläufigen Umfeld der Säule informieren. So kann die Ladezeit mit einem kleineren oder größeren Einkauf überbrückt werden. Oder man genießt einfach ein leckeres Essen. „Auf diese Weise wird ein ursprünglich rein technischer Vorgang zum Start in ein kleines Lifestyle-Event“, sagt Sebastian Schramm. Ein Lifestyle-Event mit vielen positiven Auswirkungen: Da LoyalGo ausschließlich regenerativen Strom anbietet, freut sich erst einmal die Umwelt. Dank des zusätzlichen Umsatzes klatschen Handel und Gastronomie vor Ort Beifall. Von beiden Effekten profitiert letztendlich die Attraktivität von Innenstädten und Stadtteilzentren. Händler und Gastronomen werden gestärkt und gleichzeitig werden diese Bereiche durch den Ausbau der E-Mobilität von Emissionen entlastet.

Die Vorgeschichte: Bereits während ihres Studiums haben sich Sebastian Schramm und Tarik Mian mit der Situation des stationären Handels befasst. „Durch den zunehmenden Internethandel haben es die Händler vor Ort richtig schwer“, betont Sebastian Schramm. Um hier zu unterstützen, haben die beiden Absolventen der TU Dortmund das digitale Bonussystem LOYEES entwickelt, das neben LoyalGo weiterhin ausgebaut wird. Die Erfahrungen, die sie damit in Dortmund gesammelt haben, sind intensiv in die Planungen der Ladesäule eingeflossen.

Die Technik: Um Geschäfte und Gaststätten mit der LoyalGo-Säule zu vernetzen, ist viel Technik notwendig. „Mit unserem Content Management-System, einem zweistufigen Algorithmus und einem Bonussystem ist es möglich, intelligente Werbung auf den Displays der Ladesäulen zu schalten“, sagt Rusan Müller, im Start-up für den Vertrieb zuständig. Dazu konstituiere man eine Verbindung zwischen der Ladesäule und dem Handel sowie der Gastronomie im Umfeld, um Anreize für E-Mobilisten zu schaffen. 

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